Produkte

Unseren Honig gewinnen wir regional, innerhalb und rund um das Tauchaer Partheland. Die Völker sind dabei an Standorten platziert, an denen eine gute Grundversorgung mit Nektar, Pollen und Wasser besteht. 


Im Zuge der Betriebsumstellung entsprechend den Vorgaben des Bioland Anbauverbands erfolgt die gesonderte Auswahl der Bienenstandplätze. Hierbei werden im Vorfeld Gespräche mit den die Flächen bewirtschaftenden Landwirten geführt. Gezielt können somit Flächen angewandert werden, auf denen eine Spritzung währen der Tracht verzichtet wird. Im Gegenzug sorgen unsere Bienen für eine erhöhte Bestäubungsleistung. Somit können wir „sauberen“ Honig ernten und auch die anderen Insekten haben so ein besseres Nahrungsangebot auf den Flächen.

        

Die Gewinnung von reinem Sortenhonig ist durch den festen Standplatz jedoch nur schwer möglich. Die Bienen sammeln letzten Endes, dass was am jeweiligen Standort verfügbar ist bzw. im jeweiligen Jahr auf den umliegenden Feldern durch die Landwirte angebaut wird. Unserer Honige sind somit ein „Fingerabdruck“ der Umgebung. 


Bei der standorttreuen Betriebsweise sind in der Regel zwei Honigernten möglich. Zum einen die Frühlingsblüte und zum anderen die Sommerblüte.


Die Ernte der Frühlingsblüte erfolgt ca. Mitte Mai und enthält das komplette Blüh- und Pollenspektrum beginnend von der Kirsch- und Apfelblüte, über Löwenzahn, Flieder, Kastanie bis hin zum Raps. Frühlingsblütenhonige kristallisieren relativ schnell. Deshalb wird dieser Honig vor dem Abfüllen gerührt und erhält dabei seine cremige Konsistenz.


Die ab Ende Mai einsetzende Blüte von Robinie und Linde sowie Brombeere und Sonnenblume sind im Wesentlichen die Bestandteile unseres Sommerblütenhonigs. Dieser ist in der Regel Ende Juni erntereif. Sommerhonige werden bei uns nicht gerührt, da sie sehr langsam kristallisieren. Sie werden daher gleich ins Glas abgefüllt. Je nach Lagerungstemperatur kristallisiert der Sommerblütenhonig mit der Zeit dann im Glas. 


Wenn Sie unseren Honig kaufen möchten, können Sie dies gern bei uns in der Imkerei tun. Kommen Sie einfach vorbei (am besten vorher anrufen). Ein Blick zu den Bienenvölkern ist dabei  sicherlich auch möglich. 


Wenn es die Zeit zulässt, finden Sie uns auch auf den Regionalmärken in und um Taucha. 


Unsere Honige lassen wir regelmäßig durch ein akkreditiertes Lebensmittellabor auf Pestizidrückstände untersuchen. Dank der intensiven Abstimmung mit den umliegenden Landwirten haben wir es gemeinsam geschafft, auch auf konventionell bewirtschafteten Flächen Honige zu gewinnen, in denen keine Rückstände nachgewiesen werden konnten. 


Wenn Sie Fragen zu den Untersuchungsmethoden haben, können Sie sich gern an uns wenden. Natürlich können die Untersuchungsberichte vorgelegt werden.     


Neben Honig versorgen uns die Bienen natürlich auch mit Wachs. Hierbei wird in zwei Qualitätsstufen unterscheiden. 


„Jungfernwachs“ ist durch dessen Reinheit hierbei die höchste Qualitätsstufe. Es ist unbebrütet und wurde von den Bienen z.B. beim Naturwabenbau oder zum Verdeckeln der Honigwaben buchstäblich ausgeschwitzt. Innerhalb der Honigernte wird dieses fast weiße Wachs separat gewonnen und aufbereitet. Verwendung findet Jungfernwachs bei der Herstellung von Kosmetika oder bei der Herstellung von Wachstüchern, welche als Alternative zur Frischhaltefolie bei Lebensmitteln Anwendung finden. Für Kerzen ist dieses Wachs viel zu schade. 


Von Normalwachs oder Altwabenwachs wird gesprochen, wenn das Wachs beim Einschmelzen von bebrüteten Waben gewonnen wird. Es ist in der Regel mehrere Jahre im Bienenvolk und von der Farbe her satt-gelb. Vor der weiteren Verwendung wird es mehrfach geklärt bzw. gereinigt. Hierbei wird es von z.B. Kokonresten oder Trester getrennt. Verwendung findet dieses Wachs z.B. als Imprägniermittel (Möbelpolitur), Modelliermasse oder natürlich bei der Herstellung von Kerzen. 


Wussten Sie eigentlich das Bienen das Wachs in speziellen Drüsen „ausschwitzen“. Für ein Kilogramm Wachs werden ca. 10 kg Honig verstoffwechselt. 


Wenn Sie Wachs kaufen möchten, sprechen Sie uns einfach an. Sie können natürlich auch Rohwachs für Ihre eigene Weiterverwendung bei uns beziehen. 


Elementar für jede Imkerei ist der Gedanke an das nächste Jahr. Starke und gesunde Völker mit leistungsfähigen Königinnen bilden hierbei die Grundlage. Wichtiger noch als Honigertrag ist dabei die Sanftmut der Bienen. „Wilde Stecher“ führen beim Imker nur zu Verdruss. 


Innerhalb der Königinnenzucht wird dabei mittels Selektion der entsprechende Zuchtststoff gewonnen. Die wichtigsten Selektionskriterien sind dabei Sanftmut, Wabenstetigkeit, Schwarmträgheit. 


In Sammelbrutablegern werden die Weiselzellen angeblasen, versorgt und verbleiben dort bis zum Schlupf. Mit Ernte des letzten Honigs, ca. Ende Juni, werden Ableger gebildet und eine frisch geschlüpfte Weisel eingesetzt. Die Begattung erfolgt am Stand. Hierzu werden im Vorfeld entsprechend ausgewählte Drohnenvölker aufgebaut. 


Mit Kontrolle des ersten Brutsatzes können diese Ableger dann für die Bildung der neuen Wirtschaftsvölker herangezogen werden. 


Haben Sie selbst Bienen und suchen ein Ablegervolk oder eine neue Königin, sprechen Sie uns einfach an.     


Share by: